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Flipper

In einem Internat entwickeln bestimmte Dinge beinahe zwangsweise eine gewisse Eigendynamik. Dabei entstehen die beknacktesten Spiele, so wie Telefon-stille-Post und Flippen.

Das erste is eher nich das Problem, is auch nicht so spannend. Flippen hat sich jedoch zu einer regelrechten Sportart entwickelt und einige Jungs feilen nächtlich an ihrer Technik.

Die ganze Geschichte funktioniert so:

Man schnappt sich einen konidiotischen Kumpel und heckt zusammen einen Plan aus, welches arme Würstchen das gemeinsame Opfer sein soll. Dann stellt man sich je nach Ehrgeiz den Wecker auf 1 oder 3 Uhr nachts und schleicht zum Zimmer des Würstchens. Man schleicht leise rein, einer stellt sich ans Kopfende, der andere ans Fußende. Dann schiebt man vorsichtig die Hände unter des Würstchens Matratze. Auf Kommando heben beide
Spaßgeier die Matratze an und schmeißen zuerst das schlafende Opfer von der Matratze und dann die Matratze auf das inzwischen aufgewachte Opfer. Anschließend hat man genau einen Augenblick Zeit zum Kichern, bevor man im Eiltempo Abstand zwischen sich und dem Tatort legen muss. Das arme Würstchen hat keine Chance, denn wenn es erstmal unter der Matratze hervorgekrochen ist, sind die Übeltäter schon längst wieder in ihren Zimmern.

Man hat auch schon von Geschichten gehört, bei denen es nicht zwei, sondern acht Flipper waren oder das Würstchen nicht Richtung Wand, sondern in die andere Richtung geflippt wurde. In der anderen Richtung hat das Würstchen dann einen Meter freien Flug, bevor es auf den Boden platscht. Allerdings hat man auch schon gehört, dass einzelne Würstchen den Aufstand im Schlaraffenland geprobt und einen drumstick unter dem Kopfkissen aufbewahrt haben, um den beiden  Attentätern ordentliche blaue Flecken auf den Unterarmen zu bescheren.

Hört sich eigentlich ja ganz witzig an, isses auch, ich habs selbst mal an einem Nachmittag an einem Mexikaner ausprobiert, der sich zur Verfügung gestellt hat. Ich hätte auch nix dagegen einzuwenden, wenn mal jemand an seinem Geburtstag oder so geflippt würde. Wird jemand allerdings zwei Wochen am Stück jede Nacht geflippt, dann verliert die Sache n bischen an Leichtigkeit und Witz.

[Pause]

Kein Scherz, während ich dies hier geschrieben habe, wurde ein Junge auf meinem Flur geflippt. Ich habs nur poltern gehört und bin sofort rausgerannt, aber konnte keinen mehr erkennen.

Ab jetzt bin ich auf Jagd. Flipper must die!!!*

 

*im übertragenden Sinne 

3.12.07 05:00
 


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